Warum niemand deinen Content konsumiert

von | 17. November 2021

Du steckst Blut, Schweiß und Tränen in deinen Content. Du nimmst Videos auf, schreibst Artikel, feilst an der richtigen Überschrift und hast SEO zu deinem persönlichen Nebenjob erklärt. Und trotzdem bekommst du kaum Reaktionen. Kommt dir das bekannt vor?

Das ist doch irgendwie unfair. Fachlich bist du solide aufgestellt. Du weißt, wovon du sprichst. Und dann hast du auch noch Zeit und Mühe investiert, um dich in das Thema Content Marketing richtig einzuarbeiten. Das macht jetzt ja schließlich jeder, der was auf sich hält. Da musst du auch dabei sein.

Und genau dort liegt vermutlich auch der Fehler.

Nur mit Plan zum Erfolg

Mit dem Strom zu schwimmen kann ganze Weltkriege auslösen. Aber mit Sicherheit keine Revolution. Wenn du das machst, was alle machen, bringt dich das vielleicht ein klitzekleines Stück weiter. Aber mehr auch nicht.

Deshalb lohnt es sich, viel Zeit in die Strategie zu stecken. 

Über welche Themen schreibt deine Konkurrenz? Und noch viel wichtiger: Über welche Themen, die du für relevant hältst, schreibt sie nicht? Kennst du die wichtigsten Probleme deiner Kunden? Und weißt du auch, wie deine Kunden über diese Probleme denken? Welche Ansprache sie benötigen, damit im Kopf ein Schalter umgelegt wird? 

Wenn du dir für diese Fragen wirklich Zeit nimmst und die Ergebnisse in deinem Content berücksichtigst, wirst du auf lange Sicht deutlich erfolgreicher sein.

Bitte Haltung annehmen

Wer mit der Masse schwimmt, hat keine Haltung. Es findet sich nichts Einzigartiges. Niemand konsumiert gerne durchschnittlichen Content, der an jeder Ecke zu finden ist. 

Wie kannst du dich also von der Masse abheben?

Indem du deine Strategie (siehe oben) mit dir selbst kombinierst. Authentizität ist das Stichwort. Du hast deine ganz persönliche Art, Videos aufzunehmen und in deinem eigenen Schreibstil Artikel zu verfassen.

Genau das ist der Schlüssel. Natürlich wird es einige Menschen geben, die du nicht ansprichst oder die dich unsympathisch finden. Aber das ist normal. Und ganz ehrlich – die willst du sowieso nicht als Kunden haben, weil sie mehr Kopfschmerzen als Freude bereiten.

Wir sind das lebendige Beispiel

Wir haben auch mal ganz klein angefangen. Mit null Kunden und null Followern. Dann will man natürlich erstmal extrem seriös und etabliert wirken. Was in unserem Fall auch genau so eine Art von Content zur Folge hatte.

Kurz gesagt: Stinklangweilig. Ohne Emotion. Ohne Gesicht.

Das hat uns irgendwann überhaupt keinen Spaß mehr gemacht und wir haben uns gesagt: „Scheiß drauf, wir setzen unseren Content jetzt in unserem eigenen Stil um. Wenn’s funktioniert – exzellent. Wenn nicht, dann hatten wir wenigstens Spaß.“

Seitdem texten wir regelmäßig unsere Instagram Story voll und auf unseren Social Media-Profilen findest du neben Inhalten, die dich im Marketing weiterbringen, genauso gut Memes, Dinge aus dem (Arbeits)alltag, Fotos von Team-Meetings mit einer Armada von Bierflaschen auf dem Tisch und ein paar Einblicke in unser Portfolio.

Denn unterm Strich zeichnen uns diese Dinge aus: Kreativität. Humor. Und, dass wir uns selbst nicht zu ernst nehmen.

Und? Hat es funktioniert? Oder haben wir nur Spaß dabei?

Erst neulich sagte uns eine Gesprächspartnerin in einem Call, dass sie uns schon länger auf Instagram folgt und begeistert von dem Content ist. Das sei mal frischer Wind in einer Branche, die sonst oft stock-konservativ ist.

Das hört man doch gerne! 

Aber auch aus wirtschaftlicher Sicht hat es sich gelohnt. Mit unserem Content haben wir es sogar schon geschafft, Konzernkunden anzuziehen. Das nenne ich mal Inbound Marketing at it‘s finest.

In der Regel sind es bei uns die humorvollen oder polarisierenden Posts, die zu neuem Geschäft geführt haben.

Die Moral von der Geschicht‘: Sei du selbst – wen besseres gibt es nicht.