5 Praxis-Tipps für erfolgreiche PR

von | 17. Dezember 2021

PR ist dein Sprachrohr. Auch wenn Social Media in vielen Teilen unser Leben bestimmt, solltest du auf die wichtige Säule Presse nicht verzichten. Damit das auch funktioniert, haben wir 5 Praxis-Tipps für deine Sichtbarkeit.

Dein Unternehmen soll in der Presse präsent sein? Aber irgendwie klappt das alles nicht so richtig? Kein Problem – wir zeigen dir, wie PR funktioniert und auf was du lieber verzichten solltest. Spoiler: Wenn du das gut machst, muss es nicht mal teuer sein.

1. Weniger ist mehr

Du willst jeden Monat eine Pressemeldung versenden? Keine gute Idee. PR solltest du nur betreiben, wenn du auch was zu sagen hast. Mehr ist hier auf keinen Fall mehr. Denn damit verschreckst du die Presse und spammst sinnlos Postfächer voll. 

Natürlich ist das auch dehnbar. Als großes Unternehmen kannst du durchaus mal einzelne Änderungen an einem Produkt via Pressemeldung verkünden. Als Start-Up ist das eher weniger zu empfehlen. Hier brauchst du eine gute Story, damit die Journalisten überhaupt auf dein Unternehmen aufmerksam werden.

2. Eine gute Pressemeldung ist viel Arbeit.

Ja, das ist leider wahr. Wenn du nicht gerade ein begnadeter Schreiber bist, dann wird dich eine gelungene Pressemeldung viel Mühe kosten. Aber die lohnt sich. Und wenn du darauf keine Lust hast, gibt es natürlich auch Agenturen (wie uns ;-)), die die Pressemeldung für dich verfassen.

Aber beim Schreiben bleibt es nicht. Denn deine PR sollte immer Bildmaterial enthalten – und damit meinen wir nicht nur ein PDF von deinem Firmen-Logo. Achte darauf, dass du Material für Print und Online lieferst, ggf. auch verschiedene Formate und gib den Journalisten auch gleich eine Bildunterschrift mit an die Hand.

Denn ohne Bildmaterial wird deine Pressemeldung NICHT veröffentlicht.

Tipp: Achte beim Schreiben darauf kein zu krassen Corporate-Sprech zu verwenden. Denn wenn du nicht allzu werblich schreibst, stehen deine Chancen gut, dass Journalisten deine Meldung einfach via Copy-Paste übernehmen.

3. Die Heilige Schrift: Dein Presseverteiler

Einen richtig guten Presseverteiler aufzubauen ist ziemlich aufwändig. Je nachdem, welche Gruppen du ansprechen willst, kann es sich auch lohnen einen Verteiler zu kaufen. Für Fachmedien solltest du aber auf Handarbeit setzen. Wähle deine Ansprechpartner sorgfältig aus. Statt Redaktions-Postfächern solltest du direkte Ansprechpartner notieren. So hast du größere Chancen, dass deine Meldungen nicht einfach untergehen.

 Wichtig: Überprüfe deinen Verteiler regelmäßig. Denn die Adressen ändern sich recht häufig.

4. Spam-Welle

Du hast deine Meldung. Du hast deinen Verteiler. Los geht’s. Aber Achtung! Wir haben es bereits gesagt: Relevanz ist das Wichtigste. Deswegen prüfe genau, ob die Meldung zu den Ansprechpartnern passt. Dafür kannst du deinen Verteiler auch in unterschiedliche Gruppen unterteilen. Andernfalls werden deine Pressemeldungen schnell als Spam wahrgenommen.

5. Tracking gibt dir Aufschluss über deinen Erfolg

Am Ende zählen aber die Ergebnisse. Wie kannst du das im PR-Bereich überprüfen? Mit Monitoring-Tools wie Echobot oder Meltwater kannst du deine PR-Aktivitäten on- und offline tracken. Und natürlich auch die deiner Konkurrenz. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall.